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Montag, 12 Dezember 2016 00:00

Ein Böhmisches Wintermärchen

Was hatten die Tauben von Dvorak, Smetanas viergestrichenes E, ein vom Wassermann enthauptetes Kind, ein verliebter Lieblingsschüler, eine Prinzessin, die zum Edelstein wird, ein dänisches Klaviertrio und ein deutsches Klavierquartett gemeinsam?

Sie alle und noch viel mehr trafen sich zum "Böhmischen Wintermärchen", einem kleinen Festival von drei Tagen in Mecklenburg-Vorpommern. Die Spielorte waren in Stolpe (Anklam) und Ulrichshusen. Das Fauré Quartett gestaltete gemeinsam mit dem Trio con Brio im Rahmen der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern um den 2. Advent herum diese besonderen Tage mit Lesungen und viel Musik von Dvorak, Suk, Smetana, Janacek & Co. Zu hören waren u.a. berühmte Klaviertrios von Smetana und Dvorak, kleine Kostbarkeiten wie die Bagatellen oder die Cavatina von Dvorak, aber auch das Streichquintett desselben Meisters mit der französischen Kontrabassistin Laurène Durantel, jede Menge Klavierquartette (Dvorak, Suk, Martinu) und auch Briefe und Erinnerungen sowie alte Märchen aus diesem Themengebiet, gelesen vom Bratschisten Sascha Frömbling.